Filme herunterladen ist nicht zwangsläufig illegal
Veröffentlicht am 17. Juni 2010
Mittlerweile zählt es unter Jugendlichen zum Volkssport: das Herunterladen von Filmen. Um der illegalen Verbreitung einen Riegel vorzuschieben, wurden zahlreiche Projekte in Leben gerufen.

Gewählt werden kann in verschiedenen Kategorien von Action, über Thriller bis hin zu Horror. Letztere setzen allerdings eine erfolgreiche Verifizierung des Alters voraus und können erst ab 22:00 Uhr abgerufen werden. Nichtsdestotrotz bieten diese Portale einen beachtlichen Umfang an Klassikern. Bestenfalls informiert man sich im Vorfeld auf einer der gängigen Filmbewertungs-Seiten im Internet, um nicht Gefahr zu laufen, einen schlechten Film zu erwischen. Schließlich kann der Download, je nach Geschwindigkeit der Leitung, schon einmal zwei Stunden dauern. In letzter Zeit haben diese Dienste ihr Angebot darüber hinaus um eine HD-Sparte erweitert. Wer also über genügend Kapazitäten verfügt, kann seinen Lieblings-Western auch in hochauflösender Darstellung genießen.
Wer bereit ist, ein paar Euro zu investieren, der kann sich bei einer der populär gewordenen Online-Videotheken registrieren. Hier dürfen für Gebühren von etwa 1-3 Euro auch die neusten Filme heruntergeladen werden. Um urheberrechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen, sind diese geliehenen Exemplare allerdings mit einer Art Zeitschaltuhr versehen. So sollte man den Film, ganz wie bei einer echten Videothek, möglichst noch am selben Abend schauen, in der Regel ist das Betrachten nach 24 Stunden nämlich nicht mehr möglich.
Zum Schaden der Filmindustrie ist in letzter Zeit auch das sogenannte "Streaming" sehr populär geworden. Hier werden Filme direkt online geschaut und dadurch nicht dauerhaft gespeichert. Diese Grauzone ist aufgrund von Virenverbreitung aber nicht zu empfehlen.
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