Anleger möchten die höchste Dividende für ihr Geld
Veröffentlicht am 26. Mai 2011
Wer sein Geld anlegt, möchte auch entsprechenden Gewinn herausholen. Wo bekomme ich die höchste Dividende ist eine Frage, die sich jeder Kapitalanleger immer wieder stellt.

Um die höchste Dividende für den Kapitalanleger zu errechnen, muss die Aktiengesellschaft im ersten Schritt den Aufwand vom Ertrag abziehen. Das Ergebnis ist der sogenannte Jahresüberschuss oder im schlechteren Fall der Jahresfehlbetrag. Bei einem Jahresfehlbetrag ist die AG verpflichtet, einen Teil der Gewinne zum Ausgleich zu verwenden. Dazu gerechnet wird der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr sowie Rücklagenentnahmen aus dem Kapital und den Gewinnen. Wieder abziehen muss die AG den Vorjahresverlustvortrag sowie die Einstellung in Gewinnrücklagen. Zu diesen Rücklagen gehören die gesetzlichen gemäß § 150 AktG sowie andere gemäß § 58 Abs. 2 AktG. Aus dieser Berechnung ergibt sich der Bilanzgewinn oder Bilanzverlust. Vom Bilanzgewinn zieht die AG nochmals Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. § AktG ab. Nach Abzug der Dividenden ergibt sich der Gewinn- oder Verlustvortrag, der im folgenden Jahr wieder in die Berechnung einbezogen wird.
Aktiengesellschaften sind zwar zur Bilanzveröffentlichung gezwungen, jedoch kaum ein Kapitalanleger wird sich die Mühe machen, dies zu prüfen. Zum einen, weil die Bilanzprüfung sehr aufwendig ist, und zum anderen benötigt der Prüfer eine betriebswirtschaftliche Ausbildung und bestimmte nicht zwingend zu veröffentlichende Zusatzinformationen. Somit ist der sicherste Weg, die höchste Dividende zu bekommen, sich umfassend bei Banken oder Investmentberatern zu informieren und sich entsprechende Kapitalanlagen empfehlen zu lassen.
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