Das Holzhaus - gesundes Wohnen nach kurzer Bauzeit
Veröffentlicht von Frederick Thomas am 22. November 2009
Ein Vorurteil ist, dass das Holzhaus eine kürzere Lebensdauer als ein Haus in konventioneller Bauweise hat. Bei genügender Wartung ist jedoch von einer mehr als hundertjährigen Nutzungsdauer auszugehen.

Nachträgliche Änderungen, z. B. in Raumgröße und -verteilung, sind allerdings nur sehr bedingt möglich. Aus diesem Grund sind die Bauplanungen sehr gewissenhaft auszuführen. Dies gilt auch für die Planung der Heizung und Sanitärinstallationen. Vorteilhaft ist eine Fußbodenheizung, da übliche Heizkörper nicht immer zu dem rustikalen Holzhaus-Flair passen. Zunächst sollte man sich jedoch über die Bauart im Klaren sein, denn die Bezeichnung Holzhaus ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Bauarten, wie Holzrahmenbau, Vierkant- und Rundbohlenbau, Blockhaus-Imitation und noch viele mehr. Der Unterschied liegt in der Art des Tragwerkes, den Verbindungen und dem verbauten Holzanteil. Die Dacheindeckung wählt man beispielsweise aus Ziegel, Beton, Schiefer, Stroh oder Holz.
Die Frage nach dem Keller ist auch gründlich zu überlegen, denn der Verzicht auf einen etwa 10x10 m großen Keller spart vielleicht 15.000 €, man verliert aber auch etwa 70 qm Nutzraum und 20 qm Raum für Haustechnik.
Bei der Auswahl des Baupartners sollte man folgende Fragen stellen: Seit wann ist der Anbieter am Markt? Kann man sich Referenzhäuser anschauen? Werden die Häuser komplett durch den Anbieter gebaut? Werden verschiedene Holzstärken angeboten? Ist eine Maßanfertigung möglich? Bietet der Baupartner Euro-Standard-Fenster und verschiedene Fensterladen-Variationen an? Was beinhaltet das Angebot - sind im Preis z. B. Vorbohrungen für E-Installationen enthalten? Genauigkeit der Baubeschreibung? Kann man durch Eigenleistungen den Preis senken?
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